San Glaser machte mit ihrer Band unser zweites Benefizkonzert in der vorweihnachtlichen Krypta am 8. Dezember zu einem Riesenerfolg!

 

Wir können es kaum ausdrücken, wie wir uns nach diesem Konzert gefreut haben: über den wunderbaren Auftritt von San Glaser und ihrer Band, der schon vier Wochen vorher restlos ausverkauft war, über die Begeisterung des Publikums darüber, dass wieder alles so gut geklappt hat - und vor allem natürlich über die € 10.000, mit denen wir nach beiden Konzerten den Mädchenfonds unterstützen konnten.

 

Mit dieser Summe wird Plan in Projektgebieten sehr viel erreichen, damit die Einsicht immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird: Mädchen haben Recht(e)!

 

Auch der Plan-Shop war dieses Mal vertreten und fand in der entspannten, vorweihnachtlichen Stimmung der Krypta sein Publikum und viele Kunden für hochwertige Produkte aus den Projektgebieten von Plan.

 

Wir haben wieder einige Fotos zusammengestellt, die die Stimmung des Konzertes aufleben lassen:

 

San Glaser und Band

 

 

"Ich habe mir viel Zeit gelassen, mich und meine Stimme zu finden. Selbst nach der Veröffentlichung meines Debütalbums habe ich gemerkt, dass ich als Sängerin noch nicht da bin, wo ich hin will. In den drei Jahren, die seitdem vergangen sind, bin ich als Mensch und Musikerin sehr gewachsen." So San Glaser im September 2008.

San Glaser ist eine Künstlerin durch und durch. Organisch und geheimnisvoll, warm und tiefgründig, beseelt von der Hoffnung auf das Gute. Die Kehrseite davon: San, die eigentlich Alexandra heißt, dann lange Sandra gerufen wurde und nun auf San hört, war immer ihr schärfster eigener Kritiker. Selten war sie zufrieden mit ihrer Leistung, und erst lange nach den ersten, teils äußerst prominenten Engagements als Künstlerin - ob nun als Sängerin in der Band der Jazzkantine oder als Mitglied in der Band von Stefan Gwildis - gestand sie sich selber zu, ein selbstbewusstes Gefühl als Sängerin zu entwickeln. Dieses Genießenkönnen, das Akzeptieren und Loslassenkönnen war für sie ein langer Prozess.

Ihr Debüt "Never in Vain" aus dem Jahr 2005 erzählt vom Neubeginn. Ihr neues Album "New Road" erzählt von einer ganz anderen Form des Aufbruchs und Neuanfangs: Von einer Texterin und Komponistin, die gelernt hat, sich selbst und ihre Stärken zu vertrauen, von einer Sängerin, die ihre innere und äußere Stimme gefunden hat, von einer Songwriterin, die aus ihren persönlichen Erlebnissen kleine klingende Kunstwerke erzeugt.

Ihr Vater, ein indonesischer Jazzmusiker hat einen prägenden Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung gehabt. Gemeinsam mit ihm, in einem gegenseitigen Geben und Nehmen unter Gleichgesinnten, entwickelt sie ihr Talent und taucht immer tiefer in die Geheimnisse des Jazz ein. Sie studiert am niederländischen Musikkonservatorium Jazzgesang, Harmonielehre und Gesangspädagogik. Noch während ihres Studiums werden Anfragen für Engagements immer zahlreicher, auch aus Deutschland. Sie siedelt um nach Hamburg, reift hier als Künstlerin. 2005 fühlt sie sich bereit für ihren Schritt zur Solokünstlerin: Ihr Debüt "Never in Vain" überzeugt mit viel Herzwärme, Aufrichtigkeit und einer tiefen Authentizität.

Mit ihrer zweiten Soloplatte "New Road" macht sie sich auf zu neuen Ufern. Gemeinsam mit Musikern, die ihr nahe stehen, wurde sie erdacht, eingespielt und arrangiert. "New Road" deckt ein enorm breites Spektrum an Zutaten ab: Es gibt erneut wunderbar leichte, obgleich gehaltvolle Jazzsongs, aber auch Ausflüge in Blues, Folk, Soul und klassische Singer-/Songwriter-Texturen. Dabei ist alles zu jedem Moment immer voll und ganz San Glaser: sinnlich, exotisch, lebensnah. Und vollkommen natürlich. "Ich schaue mir immer lieber den puren Himmel an als ein Feuerwerk", sagt sie.